Wo ist Matignon?

Um 5:15 Uhr aufstehen, um Jan zum Bahnhof in St. Malo zu bringen – das ist schon früh!

Nicht mal auf der Rückfahrt vom Bahnhof – Jans Zug fuhr um 6.27 Uhr – hatten schon Bars oder Frühstückscafés auf, also gab es doch ein recht leckeres Frühstück im Hotel.

Sachen gepackt, Fahrrad gesattelt und das heutige Tagesziel ins Auge gefasst – Matignon. Die Concierge im Hotel zog anerkennend die Augenbrauen hoch, als ich davon berichtete. Sonst kennt das aber keiner, und nachdem ich heute Nachmittag hier eintraf: Das ist auch nicht so schlimm.

Abschied von Jan
Abschied von St. Malo

Bei St. Malo mündet der Fluss Rance, der ein fast seenartiges Delta hat.

Was bedeutet, erst ein langes Stück am rechten Ufer hochzufahren und dann bei der ersten Fahrrad-geeigneten Brücke den Fluss zu queren. Was nicht so einfach war …

Au Weia – wie soll ich denn über den Fluss kommen?
Aha, für Radfahrer gibt’s ’ne Lösung

Die Sicht von der Brücke war grandios. Vermutlich kommt es im Foto nicht so richtig zur Geltung.

Vorher war noch ein kurzer Besuch im kleinen Örtchen Saint-Suliac angesagt – Zufallsfund, hübsch und alt:

Kurz vor Matignon wies ein Schild auf ein Château hin – das Château du Guildo. Eine gut aufbereitete Ruine mit einem tollen Blick in das Flusstal des l’Arguenon. (Die Ortsnamen in der Bretagne werden für Durchschnitts-Deutsche allmählich unaussprechlich).

Le Guildo
l’Arguenon bei Ebbe

Interessant: am Ufer lagen drei Seehunde. Kommt auf den (Handy-)Fotos nicht so richtig gut raus, aber immerhin:

Seehunde auf Sandbank
… Mit Handy-Zoom. Naja.

Über Matignon gibt es nicht viel zu sagen: Ein Hotel, eine Creperie, ein Supermarkt, Bäcker und Metzger – fertig. Morgen geht’s weiter …

Den Track gibt’s wieder bei Komoot:

17.06.2026 EV4 St. Malo – Matignon

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