Wie Tafelspitz zu einer Radtour animiert
Am Vorabend gab es Tafelspitz. Gemeinsames Essen mit Freunden gehört zu den schönen Dingen im Leben, und so war auch dieser Abend sehr nett! Beim Einkauf fragte die Verkäuferin in der Metzgerei, ob ich vorhätte, das Fleisch zu kochen – ja, natürlich – und ob ich denn ein paar Knochen haben möchte, damit nicht mehr Augen in den Topf schauen, als heraus. Ja, gute Idee!
Am Tag danach sind noch der Sud und eben die ausgekochten Knochen vorhanden. Und da kommt mir Carlo, der Hund unserer Tochter, in den Sinn. Mit ihm habe ich mich angefreundet, weil ich meist ein zuverlässiger Lieferant von Fleischwurststückchen bin, warum also nicht mit den Knochen, die noch Nagenswertes bieten, für gute Stimmung sorgen?

Also habe ich die Knochen eingepackt und mich auf den Weg nach Darmstadt-Kranichstein gemacht, wo Carlo zuhause ist. Auf dem Hinweg durch den Koberstädter Wald, auf dem Rückweg über den Radschnellweg, der zwischen Wixhausen und Langen für flottes Vorankommen und entspannte Fahrfreude sorgt.
Nach dem Winter gab es einiges zu entdecken: Ein alter, ausgehöhlter Eichenbaum, den ich noch nicht kannte. Die Dianaburg, immer wieder schön anzusehen.

Leider habe ich Carlo nur durch die verschlossene Wohnungstür erreicht, habe aber das Knochen-Paket vor der Tür gelassen und bin sicher, dass Frauchen das später zugänglich gemacht hat.
Die GPS-Daten der 30-km-Runde findest du hier.

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