Übernachtung OHNE Frühstück ist schon eine Herausforderung. Das heutige Frühstücksbüfett:
- Ein Nescafé
- Ein Müsli-Riegel
- Eine Birne
- Ein paar Nasch-Karotten
Das Vorhaben war, bei der Durchfahrt durch Düsseldorf bis zur Überquerung des Rheins, spätestens aber in Neuss eine Bäckerei zu finden, in der das obige Menü ergänzt werden kann und ein paar Croissants erworben werden können, weil ich mich mit meiner früheren Kollegin Andrea in Kaarst verabredet hatte. Hat leider nicht geklappt, eine Bäckerei zu finden – die Wegführung leitete mich verkehrsberuhigt abseits jedweder Einkaufsmöglichkeit durch tolle Landschaften, und für einen Schlenker konnte ich mich nicht aufraffen.


Also gab es bei Andrea einen Kaffee, anschließend hat sie mich bis Kempen begleitet. Eigentlich aber nur bis Grefrath: Der Plan war, dort gemeinsam etwas zu essen und sich dort wieder zu verabschieden. Gab aber nix im kleinen Grefrath, also habe ich Andrea dann bis Kempen begleitet, wo wir das Mittagsangebot beim Inder genossen haben.

Dann trennten sich unsere Wege, Andrea fuhr zurück nach Hause, ich weiter in Richtung Venlo – wieder über Grefrath. (Wer sich den Track anschaut, erkennt einen Appendix bei Grefrath). Ein paar Eindrücke noch aus Kempen:


Landschaftlich sehr schön, trocken und manchmal sogar mit ein paar Sonnenstrahlen führte der Weg nach Venlo, mit absolut grüner Grenze. Dass ich den Niederlanden war, merkte ich an den Verkehrsschildern und den wilden Nachrichten meines Providers, der mir die EU-Tarifinformationen zukommen ließ. Absolut grüne Grenze, kein Schlagbaum, keine Beamten, keine Kontrollen – nix. Vermutlich kommen Bösewichter, illegale Migranten und wen man alles an der Einreise hindern will aber immer über die Autobahn oder mit dem Zug. Ist aber eine andere Geschichte.
Nun bin ich in Venlo, kleines privates B&B. Und es sind mit 90 km doch wieder ein paar mehr als geplant.

Den Track gibt’s wie immer in Komoot.

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