Die Festival-Saison beginnt

… oder auch „Vom Krankenhaus zum Festival“! Gestartet in Eindhoven, wo das B&B ja erkennbar früher ein Krankenhaus in einem großen Klinikgelände war (in anderen Gebäuden ist nach wie vor Klinik-Betrieb), führte die Fahrt heute nach Breda. Im Vergleich eine entspannte Etappe mit nur rund 65 km.

Und wieder führte die Route entlang von Kanälen, durch schöne Alleen, Felder und kleine Wäldchen.

Brücke für Fußgänger und Radfahrer – man muss es nur wollen!

Auch kleinere Ortschaften zeigten sich heute – nach dem Feiertag – lebhafter, was mir einen Kaffee und eine Apfeltasche in einer Bäckerei bescherte.

Im Übrigen fahre ich hier in den Niederlanden auf der Schelde-Rhein-Route, der Beschilderung kann ich bedenkenlos folgen. denn Middelburg ist mein Ziel für Sonntag.

Für heute ist das Ziel Breda, was ich schon recht früh erreichte, orientierte mich dort in Richtung Zentrum und Hauptkirche, als diese in Sicht kam. Noch bevor ich an der Kirche ankam, hörte ich laute Blues-Musik – für typische Straßenmusik schon sehr laut – und dann die Überraschung: Ich traf in Breda einen von vier Tagen des Breda Jazz Festivals.

Damit war das Abendprogramm fixiert: In die Unterkunft, duschen, warm anziehen und zurück auf’s Festival, das auf 17 Außenbühnen und in 9 Veranstaltungsräumen Musik unterschiedlichster Stile darbot. Klasse! Und eine tolle Stimmung unter den Besuchern, es wird auf der Straße getanzt. Im Unterschied zu Südfrankreich, wo wir mal Ähnliches erlebt hatten, findet das bei den hiesigen Temperaturen allerdings im Parka statt.

Bemerkenswert auch: Ich bin mittlerweile spürbar nördlich, es ist bis kurz vor 22.00 Uhr hell!

Wie immer gibt’s den Track auf Komoot:

15.05.2026 EV4 Eindhoven – Breda

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