Bergues liegt ein bisschen im Landesinneren, d. h. abseits des Eurovelo 4. So arbeiteten wir uns heute von Bergues zunächst an die Küste vor, ohne nochmals Dünkirchen zu streifen, und sind dann teils auf, teils abseits es EV4 nach Calais unterwegs gewesen. Insgesamt kamen dabei etwas mehr als 60 km zusammen. Schön: Hier in Frankreich wird der Eurovelo 4 explizit beschildert:


Gravelines war denn auch der Ort, an dem wir über Mittag eine längere Rast machten. Am Marktplatz gab es mehrere Bars, eine davon nutzten wir zum Flüssigkeitsausgleich. Und dann war noch Kultur angesagt: In dem als Festung angelegten Ort gibt es ein Museum für Druckgrafik, im Festungsgürtel gibt es einige Skulpturen.


Dann ging’s weiter nach Calais, eine flotte Fahrt ohne weitere Einkehr. Aber wir streiften ein Naturschutzgebiet an einer Düne, durch das sogar der EV4 geleitet wurde.


Nach Erreichen unserer – etwas gewöhnungsbedürftigen – Unterkunft machten wir uns noch mal auf den Weg in die Stadt – ein paar Highlights erkunden und auch etwas essen. Letzteres fiel ein bisschen – hmmm – spartanisch aus: Der Anspruch, am Stadtstrand von Calais (wo gerade auch noch eine Art Volkslauf stattfand) ein Restaurant zu finden, das einen angenehmen Platz mit Meerblick bietet, ist uns letztlich nicht gelungen. Stattdessen war es eine Art tunesischer Imbiss, den wir nutzten. Ich fand’s lecker und auch mal ausreichend. Und der Abend am Strand – einfach genial.
Hier ist vor allem das Rathaus mit Belfried und die davor befindliche Rodin-Statue der 6 Bürger von Calais bemerkenswert. Diese retteten im 14. Jahrhundert die von den Engländern belagerte Stadt, indem sie sich selbst als Geiseln zur Verfügung stellten. Letztlich haben sie überlebt.





Den Track gibt es wieder auf Komoot:

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