Heute wieder radlos

Wenig Programm, keine Fahrräder, dafür Sightseeing und Wandern – heute noch mal Alternativprogramm in Fècamp.

Da wir heute nicht den 9-Uhr-Bus erreichen mussten, blieb Zeit für ein ausgiebiges Frühstück. Dabei lernten wir unsere Mitbewohner im B&B kennen, ein belgisches und ein schweizer Ehepaar. Das ergab schon beim Frühstück eine ganz lebhafte Diskussion. Von den Schweizern erfuhren wir von einem Gitarrenfestival, das gerade in Fècamp stattfand. Hat mich natürlich sofort angesprochen, also kamen wir leicht verspätet im Fischereimuseum zu einer „Masterclass“. Das erfüllte allerdings nicht ganz die Erwartungen: Es handelte sich um eine Übungsstunde bei dem Spitzen-Gitarristen Phillipe Villa, schön für die Teilnehmer, für sprachunkundige Zuhörer nicht so spannend.

Also ging es an die Besichtigung der Stadt. Wesentlich ist da die Abteikirche St. Trinité mit großem Kirchenschiff:

Interessant auch noch das Palais Benedictine. Wer jetzt glaubt, es handle sich ebenfalls um eine alte Abtei, liegt falsch. Hier hat sich ein Industrieller einen Traum erfüllt, in dem heute ein Likör „Benedictine“ hergestellt, verkauft und vertrieben wird. Ein kleines Industrie-Schlösschen eben, gehört heute wohl zur Firma Martini.

Palais Benedictine

Am späten Nachmittag nahmen wir den Bus nach Yport, um von dort bei Ebbe unterhalb der Klippen zurück nach Fècamp zu wandern. Von der Entfernung nicht weit (ca. 4 km), besteht die Herausforderung dort durch den Kiesstrand, der das Gehen sehr anstrengend macht. War aber auf alle Fälle lohnend!

Zwischen Yport und Fècamp

Track gibt’s heute keinen, weil ein radloser Tag.

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