Heute kommt Jan für ein paar Tage dazu – abends gegen 23 Uhr mit dem Zug in Granville. Weshalb die Strecke Pirou – Granville meine heutige Tagesetappe ist.
Bei angenehmer Temperatur, leichtem Rücken(!)-Wind und keinem Regen lässt sich das sehr gut an. Und gleich auf den ersten Kilometern wurde mir klar, dass ich damit dem Paradis ganz nah bin.

Beim Halten gab es dann auch gleich neue Bekanntschaften.


Damit ließ es sich recht gut vorwärtskommen. Am Pont de la Roque noch ein bisschen Geschichtsunterricht: Die Brücke wurde von den Amerikanern unter massiven Beschuss gelegt und letztlich auch zerstört, um die Deutschen 1944 auf der Halbinsel Cotentin zu isolieren. Hat nur teilweise geklappt, es gab noch einen weiteren Weg über den Fluss.

Mittagspause dann am Strand von Lingreville. Man kennt das schon, wenn ich komme, ist das Wasser weg.


Schließlich erreichte ich Granville schon am frühen Nachmittag, kann das Hotelzimmer gleich beziehen und mache mich – ohne Gepäck – noch mal auf nach Jullouville. Vor ein paar Tagen hatte mir ein Franzose gesagt, dass es dort in der Nähe ein Naturschutzgebiet gäbe, von dem man den Mont St. Michel toll im Abendlicht sehen kann. Das ist aber noch ein bisschen südlicher und war mir dann doch zu weit.
Ich hab mich auf Strandsicht und Moules et Frites beschränkt.


Und da isser:


Die nächsten Tage radeln wir wieder zu zweit.
Heute gibt’s zwei Tracks:
- Von Pirou nach Granville
- Nach Jullouville

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