570 Höhenmeter waren für die Strecke von rund 50 km aufgerufen, die von Pleneuf-Val-André nach Binic führt. Das flößt Respekt ein, zumal die Angaben der geplanten Tour in der Realität gerne mal um 20 % oder mehr überschritten werden.
Nach einem schönen Frühstück im empfehlenswerten Hotel de la Mer ging es auch gleich mit einer ordentlichen Steigung los. 25 m Steigung auf 500 m Strecke fordern gleich zu Beginn eine Menge, zumal das direkt wieder verloren wird bei der Abfahrt zum Hafen von Pleneuf.

Im Nachhinein stelle ich auch fest, dass ich auf der Tour wenig fotografiert habe. Wiederholt sich doch einiges? Zu mühsam, nachdem ich mich gerade wieder einen Hügel hochgeschafft habe? „Kuppig“ nennt eine Freundin diese Landschaft, und das trifft es ziemlich gut.
Fotos entstanden aber am Viadukt des Ponts-Neufs. Es wurde 1913 für die Eisenbahn gebaut.


Als Highlight hatte ich mir Saint Brieuc vorgestellt, das ich wegen einer Straßensperrung über einen Umweg erreichte. In der Kürze hat sich mir die Stadt nicht erschlossen.
Allerdings hatte ich das Glück, an einer Führung durch die ansonsten geschlossene Kathedrale teilnehmen zu dürfen. Auf Französisch, ich hab nicht besonders viel verstanden. Aber interessant war es schon, auf den restaurierten Bau und die schönen Fenster hingewiesen zu werden.



In Binic erwartete mich eine etwas extravagante, aber sehr interessante Unterkunft. Nicht alles ist praktisch, dafür durfte sich hier wohl ein Innenarchitekt ein bisschen austoben.


Binic selbst ist ein hübscher Ort am Meer, offensichtlich touristisch gut erschlossen, weil jede Menge Restaurants. Aber Familien verbringen den Abend am Strand, und Kinder baden auch noch um 22.00 Uhr im Meer – wenn es denn da ist.

Den Track gibt es wieder auf Komoot.

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