Das – mäßige – Frühstück im B&B war beendet, ich hatte Schuhe und Fahrrad noch ein bisschen gereinigt, und schon ging’s los. Von unserer Unterkunft in Roz sur Couesnon beim Mont St. Michel nach St. Malo, geplant rund 50 km. Und das erste Mal ausschließlich durch die Bretagne.
Eine schöne Strecke, verkehrsarm geführt, durch Pappel-Alleen, in denen uns ein kleiner Marder mit Frühstück begegnet. Später führt der Weg auf dem Deich und schließlich auf der Meerseite des Deichs mit entsprechend sandigem Weg – Schuhe und Fahrrad sahen binnen kurzem wieder völlig verdreckt aus.
Dafür lernten wir: Strandsegeln kann Schulfach sein.

Auf der weiteren Strecke mussten wir eine Umleitung finden, „Difficile“ fanden es die Arbeiter, an dem Bagger auf dem Weg vorbeizukommen.

Gegen Mittag erreichten wir Cancale, ein Zentrum der bretonischen Austernzucht. Wir haben’s probiert, sogar Jan konnte ich eine Auster aufnötigen.



Bei Rotheneuf hat uns ein Skulpturen-Garten angelockt. Abbé Fouré hat hier nach einem Schlaganfall viele Skulpturen in den Stein der Küste gehauen. Mit ein bisschen Zeit gab es viel zu entdecken.



Wenig später erreichten wir St. Malo, das Tagesziel. Eine tolle, lebendige Stadt, wie wir am Abend feststellen konnten.



Einen tollen Sonnenuntergang gab’s gratis dazu:

Den Track gibt es wieder bei Komoot:

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