Ein Ruhetag in Morlaix. Ich hatte mir schon überlegt, nach Roscoff mit dem Bus zu fahren, damit ich wenigstens mal dort gewesen bin. Das war auch die Empfehlung meines Hosts, plus Besuch der Kathedrale in St. Pol-de-Leon und der Île-de-Batz.
Beide Punkte habe ich gestrichen – zu warm, zu viele Kirchen, kein Bedarf an Insel. Roscoff selbst hat einen großen Fährhafen, ein bisschen touristische Infrastruktur und einen Garten mit exotischen Pflanzen, den ich leider auch verpasst habe – kurzum, ein Flop. Ein bisschen war die Luft raus. Es gibt daher nur zwei Fotos der Kirche von Roscoff. Besonderes Merkmal: ein Renaissance-Turm (den ich Banause nicht erkannt hätte).


Ich hab mich also schon am frühen Nachmittag auf den Weg zurück nach Morlaix gemacht. Vielleicht ein Fehler, den die Temperaturanzeige im Bus kletterte von 29° (Roscoff) auf 38° (Morlaix). Das hat mich dann weitgehend außer Betrieb genommen.
Was tun? In ein Museum retten ist ein Plan, und mit der Ausstellung „Trésors“, die in Morlaix umfangreich plakatiert war, hatten sie mich sowieso schon gelockt.
Ein kleines Museum, dass aus der eigenen Sammlung Bilder unterschiedlicher Epochen thematisch gegenüberstellt. Und ein Moment aus der Hitze.


Schließlich noch das Maison à Pondalez, ein Fachwerkhaus aus dem 16. Jahrhundert, mit einem zentralen Innenraum über alle vier Stockwerke.




Der Rest war Essen und Schlafen. Einen Track gibt es dementsprechend nicht.

Schreibe einen Kommentar