Ein Fahrtag, den wir uns vorgenommen haben: knapp 60 km und 600 Höhenmeter, die wir auf der Fahrt von Quiberville nach Fècamp hinter uns zu bringen hatten.
Start also wieder kurz nach neun Uhr, und dann gleich an die erste Steigung. Nach den ersten 60 Höhenmetern war eine Hochebene erreicht, und wir rollten ganz zügig voran.


Wir haben uns zunächst nicht an die Route des Eurovelo gehalten, sondern sind ein Stück der D79 gefahren, die am Kernkraftwerk Paluel vorbeiführt, ein großer Kraftwerkskomplex mit vier Blöcken. Vorteil: wir erreichen Veulettes-sur-Mer, sehen Steilküste und können für einen kleinen Imbiss direkt am Meer stoppen. Nachteil: auf der D79 ist viel Autoverkehr, das Fahren macht keinen Spaß.


Nach Veulettes machen wir uns also wieder an den Aufstieg zum EV4. Auf wenig befahrenen Landstraßen und Wirtschaftswegen ist das Fahren erheblich angenehmer, allerdings weit und breit keine Steilküste vorhanden. Dafür passieren wir – oh Wunder – das Chateau de Sissi. Die Geschichte dahinter wäre sicher interessant. Das Chateau ist heute ein Hotel und Restaurant in edlem Ambiente.

Schließlich erreichen wir oberhalb von Fècamp das Cap Fagnet mit Sicht auf Steilküsten zu beiden Seiten, alten Bunkeranlagen und einem Cidre.



Dann ab in die Stadt, unser B&B bezogen und die Bus-Abfahrten nach Étretat geklärt. Wir bleiben 3 Nächte in Fècamp und lassen die Räder einmal stehen.
Der Abend mit Essen in einem Strand-Bistro, romantischer Gitarrenmusik und kitschigem Sonnenuntergang war schön, aber vielleicht sind Rolf und ich dafür nicht die Idealbesetzung …


Den Track gibt es wieder bei Komoot:

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