Zu wenig Steilküste

Früh aufstehen, tolles, heute ausschließlich süßes Frühstück im B&B – bei Privatunterkünften immer eine Überraschung, aber immer toll! Und vor allem: Früh auf’s Rad, denn es sind wieder knapp 30° vorhergesagt. Also sitzen Rolf und ich kurz nach neun im Sattel, um von Eu nach Quiberville-sur-Mer zu fahren.

Wir mogeln ein bisschen: In Treport gibt es eine kostenlose (!) Standseilbahn, die uns samt Fahrrädern auf das Niveau der Steilküste bringt und uns ca. 60 Höhenmeter schenkt.

Flecken im Bild = Mövenschiss 🙁
Weiterfahrt auf oberem Steilküsten-Niveau

In stetem Auf-und-Ab haben wir über den Tag dennoch ausreichend Höhenmeter gesammelt. Der Vormittag war recht abwechslungsreich, durch kleine Dörfchen im  Hinterland, aber auch kleine Badeorte wie Criel-Sur-Mer.

Ein Flachsfeld am Beginn der Blüte

Mittags hatten wir ein Picknick mit Blick auf Dieppe. Keine Berühmtheit, aber rund um den Hafen ganz hübsch gestaltet. Ein paar alte Kirchen gab’s auch, die im Krieg dankenswerter Weise nicht vollständig zerstört wurden.

Altstadt Dieppe

Danach gab’s viel Schweiß bei kräftigen Steigungen, entsprechend wenige Fotos, bis wir Quiberville in den Blick bekamen, unser heutiges Tagesziel. Das Örtchen hat nicht viel zu bieten, aber eine Übernachtung auf dem Weg nach Fecamp.

Von Rolf kamen am Abend ein paar Beschwerden, für eine Tour entlang der Steilküste hätte er mehr direkten Steilküstenkontakt erwartet – tatsächlich hat’s ihm schon gefallen, denke ich. Sonst muss er’s eben schriftlich bei der Reiseleitung reklamieren …

Nicht das Hotel, aber die Küste bei Quiberville

Den Track gibt’s wieder bei Komoot:

28.05.2026 EV4 Eu – Quiberville-sur-Mer

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