Sans Velo

Gemogelt – wir starteten in Le Havre und kamen – mit über einer Stunde Verspätung – in Rouen an. Allerdings mit den Rädern in der Bahn. Die Französische Bahn kann auch Verspätung – kurz vor Rouen standen wir eine Stunde, weil im Tunnel ein TGV liegen geblieben war.

Nach einem relativ einfachen Frühstück im (Business-) Hotel in Bahnhofsnähe haben wir das MuMa – Musée d’Art moderne Andrê Malraux  – in Le Havre besucht. Sehr sehenswert für Fans impressionistischer Malerei, in ein paar Tagen eine Sonderausstellung zu Monet in Le Havre.

Mit einem kurzen Zwischenstopp am Hotel fuhren wir mit der Bahn nach Rouen – eigentlich eine Stunde Fahrt, mit einem Halt 5 km vor Rouen von einer Stunde wurde die Fahrzeit locker verdoppelt. Dafür war unsere Unterkunft nur rund 700 Meter vom Bahnhof entfernt – wir haben’s wieder gut getroffen!

Rouen erweist sich als: Windig, Windig, windig, historisch, interessant, lebendig, jung. Wir haben den frühen Abend heute und den ganzen Tag morgen, um die Stadt kennenzulernen.

Am Abend sind wir in einer Kneipe gelandet, die neben einer unkonventionellen Bier-Auswahl auch noch Live-Musik bot. Auch wenn wir mit Abstand die Ältesten dort waren, wurde es insgesamt ein schöner Abend.

Es gibt mangels Strecke keinen Track, keine Kilometer – aber es war ein schöner Tag.

Morgen erkunden wir Rouen weiter, am Donnerstag trennen sich unsere Wege.

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