Caen Memorial

Standquartier in Bénouville, aber geplanter Besuch im Caen Memorial – so kommen wenigstens ein paar Kilometer zusammen.

Ist natürlich eine Schnapsidee, am D-Day in ein Museum zur alliierten Invasion in der Normandie zu gehen – tatsächlich war’s aber ok, anscheinend gab es viele aktuelle Veranstaltungen, die größere Anziehungskraft hatten.

Von Bénouville nach Caen sind es rund 10 km, immer entlang des Orne-Kanals. Beim Start wie bei der Rückkehr ist die Pegasus-Bridge eine markante Landmarke, die offensichtlich auch 1944 eine strategische Funktion hatte. Die Brücke sollte erhalten bleiben, damit die Briten sie für den Weg Richtung Osten nutzen konnten. Der merkwürdige Aufbau ist dem Schwenkmechanismus geschuldet, ich vermute, in dem großen Kasten wird Wasser als Gegengewicht vorgehalten, um die Brücke nach oben schwenken zu können. Holländer können das eleganter.

In Caen fällt dann der Yachthafen mitten in der Stadt ins Auge.

Eigentliches Ziel war das Caen Memorial Museum, das den 2. Weltkrieg und vor allem die alliierte Invasion der Normandie schildert. An einem Tag wie heute – D-Day – an dem die meisten Besucher Engländer und/oder Franzosen waren, beschleicht einen als Deutschen ein bisschen mulmiges Gefühl. Die Dokumentationen sind aber sehr sachlich gehalten und lassen keine aktuellen Ressentiments aufkommen, gut gemacht!

Ich hab‘ mich lange im Museum aufgehalten, aber kaum Fotos gemacht – man muss es einfach selber sehen.

Anschließend noch ein bisschen Caen-Sightseeing, bevor es wieder zurück nach Bénouville ging – auf der selben Route wie bei der Hinfahrt, daher hier nicht dokumentiert.

Der Track der Hinfahrt nach Caen:

06.06.2026 EV4 Benouville – Caen Memorial

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