Noch ein Vormittag in Paris, dann zurück in die Heimat. Das Gepäck konnte ich an der Hotelrezeption belassen, was noch einmal unbeschwertes Radfahren in der Stadt ermöglicht.
Ziel für den Vormittag: der Place des Vosges und das Viertel Marais, beides eine Empfehlung von ChatGPT – so weit isses nun schon. Inzwischen finde ich mich in Paris ganz gut zurecht: Ein Blick auf den Stadtplan und ich weiß ungefähr, wie ich zu fahren habe – Navigation ist nicht nötig.
Tatsächlich ist der Place des Vosges mit seiner parkähnlichen Anlage und den umgebenden Arkadengängen schön anzusehen und erlaubt auch entspannte Momente auf einer schattigen Bank. Check!

Das Viertel Marais ist ein lebendiges Quartier, kleine Geschäfte und – wie fast überall in Paris – kleine Cafés und Bars. Ein Cappucchino und ein Croissant sind hier noch mal fällig.


Mit dem abgeholten Gepäck auf dem Weg zum Gare de l’Est fällt mir noch ein Fahrradladen auf, nette Präsentation, innen so chaotisch wie einer meiner Heimat-Fahrradläden.

Am Bahnhof dann abwarten, bis das Gleis angezeigt wird – die Franzosen machen das immer ein bisschen spannend, und pünktlich um 12.45 Uhr beginnt die Fahrt Richtung Straßburg.
Genau so pünktlich kommt der Zug dort an. Nun habe ich drei Stunden bis zur Abfahrt in Offenburg – kein Problem.

Bei der Fahrrad-Rheinbrücke in Straßburg ist noch mal ein Foto fällig. Die Brücke kenne ich schon vom Osterwochenende – tolle Fahrrad-Infrastruktur! Dann bin ich nach gut sechs Wochen wieder in Deutschland.

Einmal fliegt mir auf der Fahrt nach Offenburg die Kette runter, das Rad braucht dringend einen Service. Aber schon kurz vor halb fünf erreiche ich Offenburg – genug Zeit für eine Pause, erst im Park, dann am Bahnsteig. So komme ich auch mit meinem Bretagne-Krimi weiter.
Auch der ICE 70 ist pünktlich in Offenburg, das lässt auf eine brauchbare Ankunft in Frankfurt hoffen.
Und so war es dann auch: Um 19.45 Uhr hält der Zug am Frankfurter Hauptbahnhof, die Heimat hat mich wieder. Dass ich von dort nach Hause radle, ist Ehrensache. Und weil Birgit noch eine Probe ihrer Flötengruppe für den kommenden Sonntagsgottesdienst hat, ich keinen Schlüssel und es ja nur rund 13 km sind, gibt es an der Buchscheer in Louisa noch einen ersten Äppler.
Gegen 21.00 Uhr bin ich dann zuhause.

Sieben Wochen ohne: Jetzt wieder zuhause!
Damit endet die Tourbeschreibung an dieser Stelle. Ich werde gelegentlich noch ein paar Daten ergänzen.
Danke für’s Lesen!

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